Ausbildung zu Schulmediatoren
Herausforderung:
Konflikte unter Schülern sind Teil des Schulalltags. Die Förderung der Konfliktfähigkeit von Schülern durch die Ausbildung zu Schulmediatoren dient der Verbesserung der gesamten Konfliktkultur an der jeweiligen Schule wie der individuellen sozialen Kompetenz. Effektivität und Nachhaltigkeit von Streitschlichterprogrammen sind umso stärker je intensiver die Kooperation zwischen Schülern und Lehrern ist. Die Vernetzung der Ebenen ist in diesem Ausbildungsprojekt von Anfang an gegeben.
Inhalte:
In einer internen Projektwoche werden Schüler in Phasen, Setting und Ablauf einer Mediation unter Schülern eingeführt.
Inhalte und Methoden
- Aktives Zuhören
- Doppeln
- Verstärken
- Die Rolle der Empathie in der Mediation
- Konstruktiver Umgang mit Vorwürfen, Ängsten und Blockaden
- Übungen zur Förderung der Wahrnehmung von Gefühlen und Bedürfnissen
- Erkennen und Begleiten von Lösungsstrategien
- Reflexion mit den beteiligten Schülerinnen und Schülern
- Vor- und Nachbereitung mit den beteiligten Teilnehmern aus dem Kollegium
Methoden und Ziele
- Impulsvorträge
- Statuentheater
- Rollenspiele
- Kommunikationsmethoden aus der Mediation
- Körperspracheübungen
- Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg
Didaktische Ziele:
Die Ausbildung dient der Implementierung einer aktiven Schulmediation und somit der Förderung der Konfliktkultur an der Schule.
Weitere Ziele sind die individuelle Förderung der sozialen Kompetenzen der beteiligten Schüler, sowie deren Befähigung zu Multiplikatoren unter Schülern.
Leitung:
Dr. Isolde Macho Wagner
